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Wie immer wenn neue technische Standards wie Diversity gesetzt werden, gibt es schnell Nachahmer. Das ist normal und auch OK und zeigt vor allem, dass da mehr dran ist als pures Marketing. Nur gute Produkte und funktionierende Technik werden kopiert. Diversity-Empfang wird im Funkbereich überall da eingesetzt, wo es auf hohe Übertragungssicherheit ankommt. Deshalb müssen auch bei Begriffen wie “Diversity” gewisse Standards eingehalten werden, auch wenn es verlockend sein mag, auf fahrende Züge aufzuspringen (früher nannte man das Trittbrettfahrer). So wird im Moment der Begriff “Diversity” doch sehr stark verwässert (die Erfinder bei Senheiser würden sich im Grab umdrehen), und das führt ausgerechnet beim Thema Sicherheit zu Verunsicherungen bei Kunden. Wir wollen deshalb hier die Begriffe zum Thema Diversity mehr präzisieren. Diversity Voll-Duplex-Diversity Antennen-Diversity Zwei Empfänger im Modell Akkuweichen mit zwei Empfängern 2-Frequenzbetrieb Es wird ein Sender benötigt, der zwei Frequenzen abstrahlt. Im Modell werden zwei Empfänger eingesetzt, die über Akkuweichen verbunden sind. Bei ACT genügt dazu ein einziger DDS-Empfänger. Bei Betrieb von zwei Empfängern an einer Akkuweiche (Emcotec oder Powerbox) wird dann auf einer der beiden Frequenzen empfangen mit einem Empfänger, es ist immer nur eine Empfangsantenne in Betrieb. Wird diese Frequenz gestört, erkennt das die Akkuweiche am Fail Safe Signal des Empfängers, dazu muß ein Kanal als Fail Safe Ausgang geschaltet sein, kann also nicht verwendet werden und fehlt somit für andere Anwendungen. Servo-Einstellungen sind nicht möglich.Die Akkuweiche schaltet dann bei Störung dieser Frequenz auf den anderen Empfänger um, der mit der zweiten vom Sender abgestrahlten Frequenz arbeitet. Die Umschaltung erfolgt mit der Fail Safe Verzögerung der (PCM) Empfänger, es findet kein Diversity-Betrieb statt. Die Einrichtung schützt vor Gleichkanal-Störungen (s.u.), hat aber mit Diversity-Betrieb nichts zu tun. Technisch richtig ist die Bezeichnung “Einfache Frequenzumschaltung”. Warum das dann von Emcotec als “Diversity” bezeichnet wird, kann eigentlich nur mit absoluter Unkenntnis der tatsächlichen Vorgänge zu tun haben, alles Andere wäre ja bewußte Irreführung.....? Vielleicht ist es aber auch nur reine Nervosität..... Vergleiche hier Einfache Frequenz-Umschaltung ist mit einem ACT-DDS-Empfänger ohne jegliche Zusatzeinrichtung möglich, die Empfänger können zwei Frequenzen empfangen. Dabei wird nicht nur prozessorschnell, also ohne jegliche Verzögerung, von einer Frequenz zur anderen umgeschaltet, es sind auch erheblich weniger Bauteile im Eingriff. 2-Frequenzbetrieb mit Diversity-Empfangssicherheit Bei Betrieb von zwei Empfängern im Voll-Diversity-Betrieb werden diese auf die beiden Sender-Frequenzen eingestellt, die beiden Empfänger sind verbunden über eine Datenleitung, beide sind ständig in Betrieb, empfangen beide Frequenzen gleichzeitig und komunizieren miteinander. So ergibt sich der Voll-Diversity-Empfangsvorteil auf 2 Frequenzen. Damit erreicht man erhebliche höhere Rauschabstände (Verhältnis von Störsignal zu Nutzsignal) mit ergeblicher Erweiterung der Sicherhheits-Reserven und Unterdrückung bordinterner- und externer Störungen, bei gleichzeitigem Schutz vor Gleichkanalstörungen. Es ist die geringst mögliche Anzahl an Bauteilen im Einsatz. ACT-Angebot hier. Zusammenfassung 2-Frequenz-Umschaltung schützt ausschließlich vor Gleichkanalstörungen, welche durchaus vorkommen können, die aber sicher weniger häufig die tatsächliche Ursache von Abstürzen sind. Eine Doppelbelegung des Kanals ist meist ein länger andauerndes Ereignis und führt daher (bei Benutzung von nur einer Frequenz) zur unweigerlichen Zerstörung des Modells. Daher rührt offensichtlich die große Angst vor Gleichkanal-Störungen. 2-Kanal-Betrieb beseitigt jedoch nicht die viel häufigere Ursache für Probleme, die mit Diversity-Empfang beseitigt werden. Deshalb ist 2-Frequenzbetrieb nur in Verbindung mit Diversity-Empfang wirklich sicherer. Alle Lösungen ohne Diversity mit nur einen Empfänger im Betrieb schützen nur vor relativ selten auftretetenden Kanal-Doppelbelegungen, nicht aber vor den großen und immer häufiger auftretenden Problemen durch Richtwirkungen im normalen Flugbereich. Grundsätzlich gilt, Diversity ist eine Sicherheitstechnik, deshalb sollte nur da, wo Diversity-Sicherheit drin ist, auch Diversity draufstehen. Sicherheits-Einrichtungen auf der Modellseite Wir bei ACT arbeiten nach dem Prinzip: - Was nicht eingebaut ist kann nicht ausfallen - Wir werden deshalb keine unsinnige Anhäufung an unnötigen Bauteilen anbieten, sondern immer nach der Lösung mit dem minimalsten Aufwand suchen. Das halten wir für sicherer. |
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