Daten-Rückstrecke

Die Datenrückstrecke, Konzeption
Bei 2,4GHz Standard-Technik ist die Datenrückstrecke automatisch implementiert, schliesslich sind die verwendeten HF-Chips ja alle für Datenübertragungssysteme entwickelt und da ist es gegeben, dass eine Hin- und eine Rückstrecke vorhanden ist. Aber: Beide Übertragungsstrecken sind bei Datenübertragungen logischerweise gleichberechtigt, gleichwichtig....

Bei Fernsteuersystemen sind u. E. die Prioritäten komplett anders, da gibt es unter Sicherheits-Aspekten nur eine wichtige Strecke, nämlich die vom Sender zum Modell. Alles andere ist, verglichen damit, immer völlig unwichtig, zumindest ist das unsere Ansicht. Das bedingt dann ganz andere Konzepte, übliche Datenübertragungskonzepte können da nicht einfach übernommen werden.

Unser S3D-System benutzt die Rückstrecke nur für “zweitrangige” Daten. Hauptsache der Empfänger hat Empfang, dem muß sich alles andere unterordnen. (s. auch Futaba- und Spektrum-Systeme ganz ohne Rückstrecke).

Wir stellen auch Fragen zur Rückstrecke

  • Hat sich schon mal jemand überlegt, was passiert, wenn alle Empfänger auch senden und damit die Anzahl der Systeme “explodiert” ?
  • Hat sich schon mal jemand überlegt, was passiert, wenn alle Empfänger mit voller Leistung senden und die Modelle weit weg vom Sender, aber sehr nahe beieinander, z.B. in einem “Bart” fliegen?
  • Hat sich schon mal jemand überlegt, ob dann Systeme mit wenigen Hopping-Kanälen noch ausreichend sicher sind zum steuern des Modells?
  • Hat sich schon mal jemand überlegt, was dann mit Systemen passiert, welche die Rückstrecke benötigen um die Haupt(Hin)strecke aufzubauen ?

Wir sind Meinung, dass man für die Konzeption einer zukunfträchtigen Rückstrecke schon etwas mehr “Gehirnschmalz” investieren muß als man das bisher erkennen kann,  z.B. dann wenn mal alle Piloten 2,4Ghz benutzen............

Die ACT Telemetrie zur Datenübertragung von Daten aus dem Modell zum Piloten

Alle S3D-Empfänger übertragen automatisch die Empfängerakkuspannung. Die S3D-8 und S3D-10-Kanal-Empfänger besitzen einen Sensoreingang für den Anschluss von zusätzlichen Sensoren. Im Modell werden Sensoren am Sensor-Eingang des Empfängers angeschlossen, die Sensoren sind in einem sog. Bus-System hintereinander angeordnet (bis zu 16St.).

Die Empfänger senden die Sensordaten zum Sendemodul. Dort werden am Sensorausgang die Sensordaten ausgegegeben. Ausserdem werden über den Sensorausgang am Sendemodul auch die Warnschwellen der Sensoren programmiert.

Für die Ausgabe/Anzeige der Sensordaten und die Programmierung der Warnschwellen sind mehrere Varianten möglich. Der Anschluss erfolgt immer am Sendemodul.

  • Outbox:
    Es kann ein Beeper oder Kopfhörer zur akustischen Anzeige der Empfängerakku-Spannung angeschlossen werden
  • Voicebox
    Anstatt Beeper wird die Sensor-Information über Sprachausgabe an einem Kopfhörer ausgegeben
  • UPD:
    Die Sensordaten werden im Display des UPD angezeigt/abgerufen. Mit dem UPD kann auch die Programmierung der Sensor-Warnschwellen erfolgen 
  • Bluetooth Interface:
    Dieses Interface ermöglicht die kabellose Auslese und Programierung der Rückstrecke. Die Daten werden auf einem BT-Handy angezeigt und auch die Programmierung der Sensor-Warnschwellen geschieht dann am BT-handy.

Wird das BT-Interface an der Voicebox angeschlossen, dann erfogt die Sprachausgabe über einen BT-Kopfhörer, alles kabellos, ohne störende Kabel am Sender.

BT- Interface und UPD dienen auch dazu den Logger auszulesen.

Die Sensoren

Auslesen und Programmieren mit Kabel über UPD

Auslesen und Programmieren Kabellos, über BT-Interface und BT-Handy

Schalt-Zentrale:
Einen Schwerpunkt bei zukünftigen Programmierungen wie z.B. Empfängerprogrammierung, Warnschwellen-Einstellungen für die Sensoren der Rückstrecke, Auswahl der Sensoren an der Log Box, auslesen der Logger-Daten.

Auch für ein zukünftiges System im ACT-Programm spielt das BT-Interface eine ganz entscheidende Rolle.