Akkuladen
Thema zum Ausdruck als pdf

Laden von Akkus für Fernsteurungen und Elektrofluganwendungen

Das Laden von Akkus ist ein vielschichtiges Thema, zu dem es viele unterschiedliche "Meinungen " gibt. Wir versuchen hier die Grundlagen zu erklären und geben Ihnen dann unsere "Meinung über die praktischen Anwendungen. Mag sein, daß andere andere Erfahrungen haben, wir arbeiten seit mehr als 30 Jahren mit Fernsteuerungen und Schnelladeakkus und darauf bezieht sich unser Erfahrungsschatz.

Es gibt unterschiedliche Schnell-Lademethoden

1. Delta-Peak-Ladeverfahren

Dieses Ladeverfahren ist das bekannteste Schnellladeverfahren. Dabei wird der Spannungsknick der Ladekurve am Ladeende von NC-Zellen zum Erkennen der vollen Ladung und zur Abschaltung genutzt.

Delta-Peak-Abschaltung

Voraussetzung bei einfachen Schnelladegeräten ist, daß mit konstantem Strom geladen wird und daß der Ladestrom gewisse Untergrenzen nicht unterschreitet. Moderne Computerladegeräte benötigen keinen konstanten Strom mehr und können bis herunter zu einem Ladestrom (I) von 150 mA diesen Spannungsknick der Ladekurve erkennen.

Der maximale Ladestrom der meisten Ladegeräte beträgt 5 Ampere. Dieser max. Strom ist aber meist abhängig von der Anzahl der zu ladenden Akkuzellen. Je höher die Zellenzahl, desto geringer oft der mögliche Ladestrom (s. technische Daten/Bedienungsanleitung des Ladegeräts). Als unteren Ladestrom-Faktor für Schnelladungen empfehlen wir 15 x C/10. Beispiel: Akkukapazität C=1000mAh -> C/10=100mA, ->C/10x15 =1,5A (1500mA). Oder 1,5 x C

Bei diesem Ladefaktor (oder größer) sprechen wir von Schnelladung.

Nach Start des Ladevorgangs steigt die Spannung im leeren Akku an, dabei bleibt der Ladestrom immer konstant auf dem Wert, der vorher programmiert wurde. Die Delta-Peak-Lademethode eignet sich vor allem für NC- Zellen mit Sinterelektroden.

Achtung: Mit dem Delta-Peak-Ladeverfahren sollten nur gut formierte NC-Zellen geladen werden. Für Mischzellen ist diese Lademethode nicht zu empfehlen (s Hinweise Akkubehandlung).

Wieviel Kapazität in einen Akku eingeladen werden kann, ist von unterschiedlichen Faktoren abhängig. Dabei spielen vor allem der Ladezustand, der Ladestrom, die Akkutemperatur und natürlich auch das Alter des Akkus eine Rolle. Außerdem die Präzision der Delta-Peak-Erkennung. Ist der Ladestrom hoch, wird meist relativ früh abgeschaltet, die letzten "mA" sind nicht im Akku, allerdings ist der Akku schön "Aktiv" und kann sehr hohe Ströme abgeben.

Abhängigkeit der Ladezeit vom Ladestrom

Je größer die Kapazität eines Akkus, desto länger die Ladezeit bis zur Vollerkennung.

Je höher der Ladestrom, desto kürzer die Ladezeit bis zur Vollerkennung.

2. Delta-Peak Ladeverfahren mit automatischer Prüfung des Innenwiderstandes eines Akkus

Einige etwas teurere Ladegeräte bieten die Möglichkeit an, den besten Ladestrom für den jeweiligen Akku durch ein im Ladegerät integriertes Verfahren automatisch zu ermitteln. Dabei wird im Prinzip der Innenwiderstand des Akkus als Kenngröße herangezogen. Ist dieser niedrig, stellt sich ein hoher Ladestrom ein, ist der Innenwiderstand (relativ) hoch, stellt sich ein niedriger Ladestrom ein. Während des Ladens wird ständig geprüft, ob der Akku seinen Innen-Widerstand verändert, was gegen Ende der Ladung meist der Fall ist. Dann wird der Ladestrom reduziert, und bis zum Abschalten mit reduziertem Strom weitergeladen.

Vorteil diese Methode ist, daß jeder Akku, ob nun Hochstromzelle oder Mischzelle, mit dem schonendsten Ladestrom wirklich ganz voll geladen wird ohne frühzeitige Abschaltung. Außerdem muß der Anwender nicht mehr überlegen, welcher Ladestrom für den jeweiligen Akku eingestellt werden muß. Ein sehr hoher Bedienungskomfort mit Sicherheitsvorteilen, allerdings meist auch zu einem höheren Preis.

3. Delta-Temperatur-Ladeverfahren/Abschaltung

NC-Zellen erwärmen sich beim Ladevorgang. Diese Eigenschaft wird bei dieser Lademethode genutzt, um den Ladevorgang bei erreichen der max. Akkuladung zu beenden. Mit einem zusätzlichen, externen Fühler wird die Temperatur des Akkus gemessen. Auch hier muß immer mit einem konstanten Strom geladen werden. Steigt die Temperatur der NC-Zellen um mehr als ca. 5Grad Celsius an (gegenüber der tiefsten gemessenen Temperatur am Ladebeginn) wird der Ladevorgang unterbrochen. Die Delta-Temperatur-Lademethode ist für alle NC- Zellen gut einsetzbar. Besonders gut eignet sie sich aber für NC-Mischzellen.

Achtung: Mit dem Delta-Temp- Ladeverfahren dürfen nur gut formierte NC-Zellen geladen werden.

Die eingeladene Kapazität ist abhängig vom vorherigen Ladezustand, vom Ladestrom, dem Alter und von der Temperatur des Akkus. Bei Ladung von Akkus, die zu Beginn der Ladezeit deutlich kälter sind als die Umgebungstemperatur, kann die Abschaltunq u.U. vorzeitig erfolgen.

4. Formierungsladung /Langzeitladung

Diese Lademethode entspricht der sog. ’Normalladung”, wird aber auch zur ”Formierung” neuer, bisher ungeladener NC-Zellen-Blocks verwendet. Mit der Formierungsladung können alle NC-Zellen geladen werden. Um neue NC-Zellen-Blocks für die Schnelladung vorzubereiten, müssen diese zunächst mit einem geringen Ladestrom aufgeladen werden. Ideal ist hier der Ladestrom C/10 - C/5 (Normal-bzw. Langzeitladung). d.h, für NC-Zellen mit einer Kapazität von 1400 mAh ist ein Formierungs-Ladestrom von 140 mA - 280 mA ideal. Neue Akkublocks haben meist unterschiedliche Kapazitäten pro Zelle, genauso wie Akkus, die eine lange Lagerung hinter sich haben, daher müssen neue oder lange gelagerte Akkus immer zunächst ”formiert” werden. Darunter versteht man die C/10-C/15 Lademethode, mit der alle Zellen eines Blocks auf gleiche Kapazität und Spannungslage gebracht werden. Dabei ist es empfehlenswert, nicht nur die bei der Normalladung üblichen 14 Stunden, sondern mindestens 14 - 20Stunden zu laden. Damit sind alle NC- Zellen sicher auf gleicher Spannungslage. Dieser Ladevorgang sollte nach dazwischen liegendem Entladen der NC-Zellen mindestens zwei mal wiederholt werden, bevor ein Zellen-Block mit hohem Strom ”schnellgeladen” wird.

Beim Formieren findet keine Vollerkennung statt, der Ladevorgang wird nicht abgeschaltet.

5. Bleiakku-Ladeverfahren

Beim Schnell-Laden von Blei(Pb)-Akkus wird mit ”Konstant-Spannung" geladen. Es wird im Normalfall mit ca. 2,35 Volt je Zelle geladen.

Nach Anschluß des Akkus und Starten des Ladevorgangs kann der Ladestrom u.U. sehr hohe Werte annehmen, je nach Ladezustand des Akkus. Mit höher werdenden Akkuspannung sinkt dann der Ladestrom automatisch ab; sodaß bei richtiger Wahl der Nennspannung des zu ladenden Akkus ein ”Überladen” nicht möglich ist.

6. Allgemeine Hinweise zum Laden, Entladen und zur Pflege von NC-Zellen

Da beim Umgang mit NC-Zellen viele Fragen zu beantworten sind, hier einige Hinweise, wie der Umgang und die Pflege von NC-Zellen die wenigsten Probleme mit sich bringt. Bei Beachtung dieser Hinweise kann die optimale Leistung und eine lange Lebensdauer von NC-Zellen erreicht werden.

Wir sprechen hier von schnelladefähigen NC-Zellen mit Sinterelektroden oder NC-Mischzellen mit Masse-Elektroden. Auch NiMH-Zellen (Nickel-Metal-Hydrid) können so behandelt werden.

“Akkus” sind NC-Zellen. die in mehreren Stück zu einem Zellen-Block verbunden sind.

NC-Zellen mit Sinterelektroden sind für hohe Entladeströme ausgelegt. Daraus folgt, daß diese Zellen auch mit hohen Ladeströmen aufgeladen werden können. Es gibt aber auch Unterschiede zwischen einzelnen Zellentypen mit Sinterelektrode. Meist liegt der Unterschied im ”Innenwiderstand” der Zellen. Eine Zelle mit einem niedrigeren Innenwiderstand kann im allg. höhere Ströme liefern bzw. hat bei höheren Strömen eine bessere Kapazität als eine Zelle mit höherem Innenwiderstand. Datenblätter beachten.

NC-Zellen mit Sinterelektroden sind z.B Sanyo SCR ”Cut off”.

Sog. Mischzellen” bzw Massezellen haben nicht die gleichen Eigenschaften wie NC-Zellen mit Sinterelektroden. Unterschiede ergeben sich in der Spannungslage und im Ladeverhalten. Meist können Mischzellen nicht so hohe Ströme abgeben wie Sinterzellen. Bei gleicher Baugröße ergibt sich aber bei Mischzellen oft eine höhere Kapazität, wenn der Entladestrom bestimmte Größenordnungen nicht überschreitet. Jede NC-Zelle hat Ihr Anwendungsgebiete und ein optimales Ladeverfahren Mischzellen werden am besten mit dem D-Temp Ladeverfahren optimal aufgeladen. Die D-Peak- Lademethode ist zum Laden von Mischzellen nicht so gut geeignet. Datenblätter beachten.

Mischzellen sind z.B. Sanyo SCE. Panasonic Red-Amp und HI-Amp.

Empfohlene, maximale Ladeströme (I)

Sinterakkus Sanyo SCR A = 4-5 x Kapazität C)

Sanyo SCE 1700 ca. 3 Ampere

Panasonic Red Amp, Hl AMP  ca. 1.8 Ampere

Lagerung:

NC-Zellen kühl und trocken lagern, Umgebungstemperatur +5 - +25 Grad C. NiCd-Zellen immer in voll geladenem Zustand laden, NiMH-Zellen immer in leerem Zusand lagern. Auf gute Isolierung der Polseiten achten, um Kurzschlüsse zu vermeiden. Ein Kurzschluß kann einen NC-Akku total zerstören

Leistung und Lebensdauer

NC-Sinterakkus können sehr hohe Ströme abgeben, kurzzeitig mehr als 100 Ampere. Die erzielbare Lebensdauer ist abhängig vom Ladeverfahren. vom Ladestrom und vom Entladestrom. Hohe Lade- bzw. Entladeströme reduzieren die Lebensdauer. Bei Ladung und Entladung mit I/10 sind mind. 1000 Ladezyklen erreichbar. Häufiges Laden und Entladen mit hohen Strömen kann die Lebensdauer von NC-Zellen auf 300- 500 Ladezyklen verkürzen.

Kapazität

Die entnehmbare Kapazität ist abhängig vom Ladezustand, der Entladestromstärke, der Umgebungs- und Zellentemparatur sowie vom Zustand (Behandlung und Alter) der einzelnen Akkuzellen. Bei hoher Stromentnahme erwärmen sich die Akkuzellen zum Ende der Entladung. Eine Akkuzelle wird als ”leer” bezeichnet, wenn eine Entladeschlußspannung unter Last von 0,85 Volt je Zelle erreicht ist. Ein Akku mit 10 Zellen ist also leer bei einer Spannung von 8,5 Volt unter Last. Die mögliche einladbare Kapazität in eine NC-Sinterzelle ist meist größer als die entnehmbare Kapazität. Dies ist aber von vielen Faktoren wie Laststrom, Temperatur, Ladestrom oder Alter der NC- Zellen abhängig.

Entnehmbare Kapazität eines Akkus mit der Nennkapazität von 1400mAh in Abhängigkeit vom Laststrom:

Laststrom

2Ampere

5 Ampere

10 Ampere

20 Ampere

entnehmbare Kapazität

1400 mA

1350 mA

1200 mA

1100 mA

Wie hoch die entnehmbare Kapazität (abhängig vom Ladestrom) ist, hängt auch vom verwendeten Akkutyp ab. Hier zeigen NC-Zellen mit Sinterelektroden bessere Ergebnisse als Mischzellen.

Entladung

Generell ist ein Ladegerät zu empfehlen, welches auch die kontrollierte Entladung eins Akkus ermöglicht. Damit kann dann ein Akku regelrecht neu aufgepäppelt werden. Am besten ist dazu ein sog. Akkupflegeprogramm im Ladegerät mit mehrmaligen entladen und aufladen und das automatisch.

Tiefentladung

Werden NC-Zellen unter den Wert von 0,85 Volt je Zelle entladen, kann die Spannung bis zu 0 Volt abfallen, es tritt eine Tiefentladung ein. Diese führt u.U. sogar zum Umpolen” von Akkuzellen, d.h., die Polarität der Zellen wechselt. am PLUSPOL ist ”-’(Minus), am MINUSPOL ist ”+”(Plus). Sofortige Ladung mit richtiger Polarität kann diesen Zustand wieder ändern, allerdings muß dann jede Zelle einzeln geladen werden, wenn mit leicht erhöhtem Strom geladen werden soll. Wichtig ist, daß die Zellen SOFORT wieder polrichtig geladen werden. Nehmen die Zellen wieder den Ladestrom an, kann mit der ”Normallademethode/Formieren” (s.u.) weitergeladen werden. Mit dieser Lademethode kann dann auch der ganze Zellenblock geladen werden, nachdem die umgepolten Zellen einzeln wieder ’zurückgepolt” wurden. Beim Schnelladen erreichen einmal umgepolte Zellen meist nicht mehr die volle Kapazität

Langzeitladung/Normalladung/Formierungsladung

Um bei tiefentladenen Akkus wieder die volle Leistungsfähigkeit zu erzielen, oder um neue NC-Zellen auf die Schnelladung vorzubereiten, ist mind. eine LANGZEITLADUNG von 14 - 16 Stunden Dauer mit Ladeströmen von I/10 bis I/5 der Akkukapazität vorzunehmen.

Akku-Kapazität;Langzeit-Ladestrom, Ladedauer immer 14-16Std

600 mAh

800 mAh

1.0 Ah

I .2 Ah

1.4 Ah

1.6 Ah

1.8 Ah

60 mA

80mA

100mA

120mA

140mA

160mA

180mA

Der Ladefaktor bei C/10 ist "1,4", ein Akku mit einer Kapazität von 1000mAh, der mit 100 mA geladen wird, muß daher 14 Std geladen werden.

Ladetemperatur und erreichbare Kapazität

Die einladbare Kapazität einer NC-Zelle ist sehr stark abhängig von der Zellentemperatur. Die Ladungsaufnahme einer erwärmten Zelle ist daher geringer als bei einer Zelle mit Umgebungstemperatur. Selbst wenn die eingespeiste Energie in eine warme Zelle ein mehrfaches der Nennkapazität beträgt, kann die volle Leistung dann nicht abgegeben werden, da sich beim Abkühlen der Zelle ein starker Kapazitätsverlust einstellt. Die Idealtemperatur zum Laden von NC-Zellen mit Sinterlektroden liegt bei + 5 - +25Grad C. Wird eine Zelle bei diesen Temperaturen mit dem 15-fachen Nennladestrom (I/10 x 15) geladen, kann die erreichbare Kapazität sogar etwas mehr als 100% betragen. Der Nennladestrom (I/10) für eine NC-Zelle von 1200mAh beträgt 120 mA.

Selbstentladung

NC-Zellen mit Sinterelektroden haben auf Grund Ihres geringen Innenwiderstandes eine größere Selbstentladung als NC-Zellen ohne Sinterlektroden. Bei höheren Umgebungstemperaturen und hoher Luftfeuchtigkeit erhöht sich die Selbstentladung wesentlich, bei tieferen Temperaturen wird die Selbstentladung geringer. Bei 0’C und darunter ist die Selbstentladung praktisch = 0, daher auch die Empfehlung NC-Zellen kühl zu lagern. Bei einer Umgebungstemperatur von 20’C beträgt die Selbstentladung ca.- 1%/Tag, d.h., nach 100 Tagen ist eine NC-Zelle restlos entladen.

Vorsichtmaßnahmen

Bei NC-Zellen mit Sinterelektrode zu beachten:

Alle gasdichten Sinterzellen sind gegen Explosionsgefahr mit einem Sicherheitsventil ausgestattet. Es gibt aber Fälle, in denen die Funktionsfähigkeit dieses Sicherheitsventils beeinträchtigt ist. Daher müssen die folgenden Hinweise unbedingt beachtet werden.

1.) NC-Zellen niemals mit Feuer in Berührung bringen oder gewaltsam öffnen. Ausgetretenes Elektrolyt niemals mit der Haut oder den Augen in Berührung bringen. Falls versehentlich doch geschehen, sofort mit reichlich Wasser nachspülen, notfalls einen Arzt aufsuchen.

2.) Niemals mit dem Lötkolben direkt auf dem Zellengehäuse löten. Besonders gegen Überhitzung empfindlich ist dabei der Minus-Pol der Zellen. Hier führt Erwärmung der Zellen zu Isolationsschäden, Druckanstieg oder sogar vollständiger Zerstörung der Zellen. Daher besser Zellen mit Lötfahnen verwenden.

3.) Kurzschlüsse zwischen den einzelnen Zellen oder des gesamten Blocks unbedingt vermeiden. Hier besteht Verbrennungsgefahr und Explosionsgefahr. Unisolierte Zellen niemals auf einer Metallunterlage bearbeiten. Niemals einen Zellenblock in die Tasche stecken, in der sich Münzen oder Schlüssel befinden, es besteht höchste Kurzschlußgefahr.

4.) Werden NC-Zellen durch Unachtsamkeit mit entsprechendem Schnelladestrom zu lange geladen (überladen), entsteht starke Uberhitzung, es besteht höchste Explosionsgefahr. Zellen nicht berühren, Verbindungen zum Ladegerät lösen, Sicherheitsabstand einhalten.

Nach angemessener Abkühlzeit überprüfen, ob sich Defekte an den Zellen eingestellt haben.

5.) Keine stark erwärmten NC-Zellen laden, die NC-Zellen sollten immer die Umgebungstemperatur haben.

6.) Es dürfen nur NC-Zellen gleicher Kapazität und gleichen Fabrikats in Reihe in einem Akkuverband geladen und entladen werden.

7.) Ladekabel immer zuerst am Ladegerät und dann erst am Akku anschließen. Das verhindert Kurzschlüsse.

8.) Nicht zwei NC-Akkus gleichzeitig parallel laden

9.) Grundsätzlich sollten NC-Akkus von Zeit zu Zeit mit dem sog. Normal bzw. Langzeit-Ladeverfahren geladen werden. Damit werden eventuell vorhandene Kapazitätsunterschiede der einzelnen Zellen im Akkublock ausgeglichen.

10.) Akkus und NC-Zellen sind kein Kinderspielzeug daher Akkus bzw. NC-Zellen immer für Kinder unzugänglich lagern.

11.) Defekte Akkus nicht einfach in den Mülleimer werfen Akkus sind SONDERMULL und müssen auch so entsorgt werden. Dies sind wir unserer Umwelt schuldig. Geben Sie daher defekte NC-Zellen bei Ihrem Fachhändler ab, dieser sorgt für das richtige Recycling-Verfahren

7. Eigenschaften von Blei-(Pb) Akkus

Blei-Akkus unterscheiden sich grundsätzlich von NC- Akkus. Daher ist natürlich auch die Lademethode völlig unterschiedlich. Bei diesen Akkus darf nicht mit einem konstanten Strom geladen werden, hier muß mit konstanter Spannung geladen werden.

Erreichtdie Spannung im Akku den Wert der Ladespannung, fließt praktisch kein Ladestrom mehr. Blei-Akkus gleicher Spannung dürfen zum Laden auch parallel geschaltet werden. Dazu einfach die Plus- und Minus- Anschlüsse miteinander verbindenen und an die jeweiligen Anschlüsse des Ladegeräts anschliesen.

Natürlich nur entweder 6Volt oder 12Volt Akkus zusammenschalten. Die Akkus teilen sich den Ladestrom untereinander, jeder Akku bestimmt seinen Ladestrom selbst.

Achtung: Diese Ladeart ist nicht bei NC-Zellen zulässig, nur bei Blei-Akkus darf wie oben beschrieben verfahren

Wir wünschen Ihnen viel Erfolg und und immer volle Akkus.

Ihr ACTeurope-Team